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Gedichte

Für Ewig

 

Traurig und mit Tränen in den Augen

Blickt sie auf das weite Meer hinaus

Die Wellen sind ruhig und streifen den Sand

Sie erinnert sich an die Zeit mit ihm

Und die Tränen laufen Über ihre Wangen,

Machen am Mund halt und tropfen in den Sand unter ihr

Ihr fehlt seine Nähe und Wärme,

Sein liebevolles Lächeln und alles andere

Ihre Beziehung nahm ein tragisches Ende,

Wäre dieser Unfall doch bloß nie passiert

Sie fühlt sich so allein gelassen und sehnt sich nach dem Tod,

Doch er das hätte er nicht gewollt

Langsam geht sie hinunter zum Wasser,

Der Sand gibt ihren Schritten nach

Sie holt ein Stück Papier aus ihrer Tasche,

Zündet es an

Es weht aufs Meer hinaus

Sie sieht den Fetzen nach und sagt leise:

“Ich liebe Dich für ewig!”

Eis - Engel

 

Wenn ich Dir in die Augen schaue,

Ist es mir als erfröre ich

In einem Meer von flammenden Eis

Erstarrt die ganze Welt um mich

Anstelle einer Seele

Sehe ich in Dir blaues Kristall

Am Rücken hast Du eisige Schwingen,

Zu durchbrechen Raum und Zeit

Du bist mein eisiger Engel,

So blendend schön im Licht

Doch es bringt nichts Dich zu lieben,

Denn Gefühle hast Du nicht

Hoffnungen

 

Ein schwarzer Raum,

Schwarze Nacht,

Alles dunkel und verlassen

Ich irre umher

In der Hoffnung Antwort zu finden

Schwarz wie die Nacht,

Ist auch mein Leben ohne Dich

Ich brauche Dich zum glücklich sein

Doch es stehen so viele Fragen offen

Tränen besiegeln meine Trauer,

Meine Angst Dich ganz verloren zu haben

Tag und Nacht bin ich in Trauer und Schmerz gefangen

Ich vermisse alles an Dir so sehr,

will dir helfen,

weiß nicht wie,

oder was ich noch tun soll

Eins weiß ich allerdings sicher

Ich liebe Dich.

Narben

 

Wenn ich auf meinen Arm sehe,

Sehe ich tiefe Narben

Sie sind wie die Narben in meinem Herzen

Es braucht lange bis solche Schmerzen vergehen

Nur Narben bleiben zurück

Doch wird man an manche Dinge erinnert,

Können Narben wieder aufreißen

Oder es kommen Neue hinzu

Meine Arme sind voll von Narben

Und wenn ich darauf schaue,

Werde ich jedes Mal an die Schmerzen erinnert,

Die von ihnen ausgingen

Aber man wird nie eine verheilte Narbe fragen,

Ob sie jemals wehgetan hat

Mit der Zeit vergisst man vieles,

Was vielleicht einmal von Bedeutung war.